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Sony A7R - HDR vs. LDR

Rigi Pano Sony A7R LDR

Neben der hohen Auflösung von 36 Megapixeln, mit der die Sony A7R mittlerweile zunehmend in Profi-Kreisen Furore macht, ist auch der hohe Dynamikumfang beachtlich und bisweilen geeignet, den Gedanken an einen HDR-Aufnahme fallen zu lassen.

Ein Versuch, den ich am vergangenen Wochenende an einen traumhaften Abend auf der Rigi, dem Schweizer Parade-Aussichtsberg, gemacht habe, soll das ein wenig illustrieren. Die Licht-, Farb- und Kontrastverhältnisse waren eher heftig bei diesem Motiv mit den Schweinwerfern, der beleuchteten Zahnradbahn und dem Restlicht des Sonnenuntergangs auf der hellen Seite sowie der Alpenkette im Dämmerlicht und den bewaldeten Berghängen auf der dunklen Seite.

Überaus erstaunlich sind die Reserven, die in den Tiefen einer RAW-Aufnahme aus der Sony A7R stecken. Am heikelsten war das bei den erwähnten Waldpartien (unterhalb des »Rigi Kulm«-Schilds). In der LDR-Aufnahme mit nur einer einzigen Belichtung die Zeichnung soweit herauszuholen, dass sich wenigstens die Wiesen von den Baumpartien abheben, erfordert starkes Zupacken beim »Tiefen«-Regler in Lightroom. Trotzdem ist das Bildrauschen hier noch akzeptabel, wenn man diese Aufnahme mit dem HDR-Gegenstück vergleicht.

Insgesamt bekommt in meinem Canon-Gerätepark die kleine Sony einen immer größeren Stellenwert, auch weil ich sie übe den Adapter von Metabones mit den Canon EF-Linsen nahtlos in mein Equipment eingliedern kann. Dazu kommt demnächst mehr in einem ausführlichen Review.

Zwei neue Panoramen auf mountainpanoramas.com

Unlängst habe ich wieder einmal zwei neue Panoramen für die beliebte Plattform mountainpanoramas.com produziert. Das folgende stammt vom Gipfel der Preinerwand (1.783 m) auf der Rax in Niederösterreich und ist an einen sehr »dynamischen« Tag entstanden: Eine Viertelstunde vor der Aufnahme war der Himmel noch nahezu wolkenlos, eine halbe Stunde danach fast komplett bedeckt und nach einer Stunde schließlich waren schon die ersten Donner zu hören. Ich habe selten einen rasanteren Aufzug eines Gewitters erlebt.

Preinerwand MP

Die Aufnahmen für das zweite Panorama sind schon etwas älter (Herbst 2012) und stammen von einer Wanderung vom Oberalppass an der Grenze zwischen Graubünden und der Innerschweiz zur Quelle des Rheins am Lai da Tuma (Tomasee, 2.345 m).

Lai da Tuma MP

Zwei neue Motor-Köpfe kommen auf den Markt

piXplorer und PerfectOne (©Hersteller)

Fast zeitgleich sind vor kurzem zwei interessante Panorama-Köpfe angekündigt worden. Die für motorisierte Panorama-Hardware im oberen Preissegment bekannte deutsche Firma Dr. Clauss hat mit dem piXplorer aus der RODEON-Serie einen sehr kompakten Kopf in einer Preisregion vorgestellt, die nicht mehr nur High-End-Kunden adressiert, sondern auch durchaus Amateure, die sich ihr Hobby schonmal etwas kosten lassen. Die zweite Neuvorstellung kommt von MK Panorama Systeme. Ebenfalls »Made in Germany« und zu einem ähnlichen Preis gibt es hier aus der Reihe der MK PanoMachine das Modell PerfectOne.

Scharfes Glas - Sigma 50mm ƒ/1.4 Art

SIGMALiner Vor meinem Workshop auf der Photo+Adventure im Landschaftspark Duisburg hatte ich die Gelegenheit, beim SIGMALiner, dem schicken Airstream-Trailer, mit dem Sigma bei Messen auftritt, das neue 50mm ƒ/1,4 zu testen.

Dieser Prime-Linse aus der »ART«-Serie wurden schon in so vielen Reviews eine derart hervorragende Bildschärfe bescheinigt, dass ich das mal selbst sehen wollte, ist doch ein solches Objektiv an einer Vollformatkamera das ideale Werkzeug, wenn man ein 360°x180°-Panorama mit etwa einem Gigapixel Größe haben will.

Bei meinem Test habe ich nur einen kleineren Ausschnitt gewählt (3 Reihen á 7 Hochformatbilder, etwa 110° x 65°), der netto mit etwas Beschnitt knapp 200 Megapixel ergeben hat (19.809 x 9.076 px).

Panorama Sigma 50mm ART

Interessant waren hier für mich eher weniger die schön kleine Tiefenschärfe bei Offenblende (ƒ/1,4), sondern die erreichbare Bildschärfe bei einer Blende, die bei einer solchen Brennweite noch relativ viel Schärfe über einen größeren Bereich bietet, also wie meist in der Panoramafotografie bei ƒ/8.

Die Originalbilder sind zuvor in Lightroom nur farblich und in Bezug auf Tonwerte und die (fast nicht vorhandene!) chromatische Aberration bearbeitet worden. Vor allem wurde nicht geschärft. An den 22 Megapixeln der 5D Mark III muss das Objektiv nun zeigen, ob es diesen hochauflösenden Sensor ausreizen kann. Das Ergebnis entspricht meinen Erwartungen: Die mit großem Abstand schärfste Linse, die meine Kamera bisher gesehen hat! Hier unterhalb einige 100%-Ausschnitte von besonders detailreichen Bildbereichen:

Ausschnitt 100% Ausschnitt 100% Ausschnitt 100%
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Neue Panoramen: 2x Hohe Tauern und 2x Wien

Hier kommen wieder vier neue Panoramen, diesmal aus zwei verschiedenen Gegenden: Zwei Panoramen aus Wien und zwei Ansichten aus den Hohen Tauern vom vergangenen Sommer.

4 Panos 03 2014

Sie zeigen eine Abenstimmung am Wiener Stephansplatz (links oben), den Ausblick vom neuen Dachcafé am Flakturm im Wiener Esterhàzy-Park (oben rechts), darunter die Sicht von der Stüdlhütte auf die Südseite des Großglockner (unten links) und das Gletschervorfeld am Schlatenkees im der Venedigergruppe (unten rechts).

Panoramen für ÖBB Club Lounge Wien Westbahnhof

ÖBB Club Lounge Wien Westbahnhof (c) ÖBB / Marek Knopp ÖBB Club Lounge Wien Westbahnhof (c) ÖBB / Marek Knopp

Video Wall mit Endlos-Panoramen

Für die neue ÖBB Club Lounge, einem exklusiven Warte- und Aufenthaltsbereich für 1.Klasse-Reisende am Wiener Westbahnhof hat der Architekt Peter Döllmann eine Video Wall als raumbestimmendes visuelles Element konzipiert. Acht spezielle 46"-Flat-Screens mit sehr dünnem Rahmen sind dafür zu einer Bildschirmleiste von 8,4 m Breite kombiniert.

Darauf läuft eine Kollektion aus meiner Panorama-Sammlung mit einer Mischung aus endlosen 360°-Bildern von Stadt- und Naturlandschaften sowie hochauflösenden Gipfelaussichten in einem dezent und langsam bewegenden Loop von etwa einer Stunde. Die Bundesbahnen haben für dieses Projekt eine Auswahl an österreichischen Sujets aus meinem Fundus lizensiert.

Weitere Details in der Pressemitteilung der ÖBB.

ÖBB Lounge Panorama

Ein interaktives Panorama dieser Innenansicht gibt es hier.

Panorama-Tour für GEO-iPad-App

Geo iPad App 02 2014 Geo iPad App 02 2014

Geo iPad App 02 2014

Geo iPad App 02 2014

Geo iPad App 02 2014

Geo iPad App 02 2014

Im Februar 2010 habe ich im Rahmen des Pitoti Project im oberitalienischen Valcamonica eine kleine Reihe von Panoramen von verschiedenen Plätzen mit prähistorischen Felszeichnungen gemacht. Die mehr als 200.000 Zeichnungen dieser UNESCO-Welterbe-Stätte sind über viele Stellen im Tal und vor allem an den Berghängen verteilt. Die Aufnahmen, die an einem einzigen Tag und mit vielen Höhenmetern und Kilometern auf engen Bergstrassen entstanden, habe ich später zu einer Panorama-Tour zusammengehängt, die ich unter »Virtuelle Touren« auf dieser Website näher beschrieben habe.

Die Zeitschrift »GEO« ist während der Recherche zu einer Story über diese Felszeichnungen (die »Pitoti«) Mitte Jänner 2014 auf meine Panoramen aufmerksam geworden. Eine daraufhin überarbeite, speziell für die GEO-iPad-Ausgabe 02/2014 produzierte Version dieser Panorama-Tour wurde von der GEO-Redaktion nun in die Geschichte eingefügt und kann vom Leser offline interaktiv betrachtet werden.
Die Ausgabe kann aus der GEO-App (Kostenlos inkl. Gratisausgabe 01/2013) heraus gekauft und heruntergeladen werden. GEO-Abonnenten bekommen die iPAd-Ausgabe kostenlos. Auch Leser ohne iPad können diese elektronischen Ausgaben mit dem GEO Viewer online lesen.

 

Panorama-Tour durch die Wiener Staatsoper

Am 18. Dezember 2013 wurde bei einem Pressegespräch in der Wiener Staatsoper mein neuestes Projekt der Öffentlichkeit präsentiert. Im Auftrag der renommierten Digital-Agentur checkpointmedia AG habe ich eine Panorama-Tour für die Website der Oper produziert.

Staatsoper Panorama Hauptbühne

In einem interaktiven Rundgang durch die Oper werden viele Bereiche gezeigt, die auch bei den Opernführungen nicht zugänglich sind. 20 Panoramen (alle 360° x 180°) zeigen sowohl die neue Probebühne im Arsenal (3 Panoramen) und das Haupthaus am Ring (17 Panoramen). Zusätzlich gibt es von einer Aussenansicht eine Tag- und eine Nachtversion und von der Innenansicht des Zuschauerraums zwei Versionen in unterschiedlicher Beleuchtung. Die 360°-Rundsicht über die Wiener Innenstadt vom Dach der Oper aus wurde in einer Bildgröße von einem halben Gigapixel aufgenommen. 

Naturhistorisches Museum 2010 - Update

Zu meiner Serie von Panoramen, die beim Photowalk Vienna 2010 entstanden sind, habe ich heute zwei neue Panoramen hinzugefügt, den Meteoritensaal (noch in seinem alten Zustand) und den Ernst-Haeckel-Saal.

NHM Meteoritensaal

NHM Ernst-Haeckel-Saal

Für die freundliche Genehmigung der Aufnahmen danke ich dem Naturhistorischen Museum Wien.

panorama knife

Eine witzige Idee aus der Schweiz hat nun auch in Österreich Fuß gefasst: Das Panoramamesser. Die Schneide hat das Profil eines Bergpanoramas.

Nach etlichen Schweizer Motiven bei panoramaknife.ch hat nun das österreichische Schwesterunternehmen mit der Produktion begonnen.

panoramaknife.at

Dass dabei für das erste Messer mit einem österreichischen Motiv eines meiner Panoramen vom Großglockner ausgewählt wurde, freut mich sehr!